Leitartikel

Januar 2013: 2013 ‒ ein Jahr voller Hoffnungen

Frank Weber, MdL

Liebe Kolleginnen, Liebe Kollegen,

zwei, die unter den Augen des Feindes streiten, werden immer verlieren. So lehrt es uns die Fabel des griechischen Dichters Äsop, in der ein Frosch eine Ratte gefangen nahm und ihr versprach, sie gut zu halten. Er lud sie auf seinen Rücken, um sie über einen Fluss zu bringen, wo er dann mit allen Mitteln vergeblich versuchte, sie zu ertränken, bis ein Raubvogel sie beide ergriff und tötete.

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Dezember 2012: Die Energie geht vom Handwerk aus

Stephan Lander

Liebe Kolleginnen, Liebe Kollegen,

die Energiewende kann nur gelingen, wenn sie nachhaltig und vollumfänglich ist. Diese Aussage würde bestimmt jeder Anhänger einer Steigerung der Energieeffizienz im Gebäude bestätigen und unterstreichen. Dass diese Anstrengungen nicht ohne ein durchdachtes Konzept zum Erfolg führen, ist auch unstrittig.

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November 2012: Jeder ist seines Glückes Schmied

Daniel Fürst

Liebe Kolleginnen, Liebe Kollegen,

vielleicht erinnert Ihr euch an das Märchen „Die drei Schweinchen“ der Brüder Grimm, die von zu Hause fortgehen und sich eigene Häuser bauen, eins aus Stroh, das andere aus Holz und das dritte aus Stein. Der böse Wolf pustet und trampelt die Häuser aus Stroh und Holz nieder, aber das Steinhaus bekommt er nicht zu Fall. Schließlich klettert er durch den Schornstein in das Haus. Daraufhin machen die drei ein Feuer im Kamin, der Wolf landet im Suppentopf und die drei Schweinchen sind gerettet.

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Oktober 2012: Fachkräftemangel und Azubigehalt – eine Beispielrechnung

Markus Wanck

Liebe Kolleginnen, Liebe Kollegen,

Die Werbung der Auszubildenden fängt nicht mit der Plakatierung von irgendwelchen Wunschvorstellungen an. Auch mediale Werbeaktionen können fehlende Sozialleistungen nicht ersetzen. Wer die Zukunft des Schornsteinfegerhandwerks sichern will, muss auch bei der im Allgemeinen auf drei Jahre befristeten Ausbildungszeit soziale und finanzielle Akzente setzen. Das Schornsteinfegerhandwerk gehört zu den fünf „antiquarischen“ Berufen, in denen der Berufsnachwuchs (wenn er das 18. Lebensjahr vollendet hat), den im Bundesurlaubsgesetz vom 08. Januar 1963 festgelegten Mindesturlaub von 18 Werktagen erhält. Dies entspricht einfach nicht mehr der heutigen Zeit, in welcher der berechtigte Freizeitanspruch bei den Berufsanfängern mit an oberster Stelle steht.

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September 2012: Herzlich willkommen – du bist dabei!

Michael Plümer

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Gewerkschaften im Allgemeinen und insbesondere den ZDS gibt es nur, weil Menschen sich engagieren. Je mehr sie sich für ihre eigenen, aber auch für die Interessen ihrer Kollegen, ihrer Familie und Freunde stark machen, desto größer ist ihr Einfluss auf die Gesellschaft, in der wir leben und arbeiten.

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Juli 2012: Jetzt schlägt´s 13!

Andreas Kramer

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

schaut man sich bei den deutschen Gewerkschaften so um, stellt man bei näherem Hinsehen fest, dass sich die Strukturen und der Aufbau oft ähneln. Meist sind in einer Gewerkschaft gleich mehrere Berufsgruppen zugehörig. Bei der größten deutschen Gewerkschaft, der IG-Metall, sind sämtliche Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer der Metall-Elektro-, Stahl-, Textil-Bekleidung-, Holz-Kunststoff- und der Informations- und Kommunikationstechnologiebranche integriert. Gemein ist jedoch bei allen Gewerkschaften der Gewerkschaftstag, das höchste beschlussfassende Organ.

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Juni 2012: Grußwort des 1. Vorsitzenden des ZDS zum 36. Zentralverbandstag in Rostock

Frank Weber

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

die Delegierten und Teilnehmer des 36. Zentralverbandstages werden in der wunderschönen Hansestadt Rostock zu wichtigen und wegweisenden Beschlüssen zusammenkommen. Das Motto „Segel setzen“ zeigt, worum es geht: Wir machen uns gemeinsam auf den Weg in eine gute Zukunft unseres Handwerks. Die nun vor der Tür stehenden Veränderungen im Berufsrecht werden vom ZDS und seinen Gliederungen bereits seit Jahren bei allen Entscheidungen berücksichtigt.

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Mai 2012: Förderung der Ausbildung im Schornsteinfegerhandwerk unbedingt nötig – aber noch nicht unter Dach und Fach

Stefan Bolln

Der Fachkräftemangel ist nunmehr auch in den letzten Ecken von Schornsteinfeger-Deutschland angekommen. Eine große Herausforderung für das Handwerk. Gleichwohl könnte unser Handwerk noch mehr Arbeit verrichten, wenn ausreichend Fachkräfte vorhanden wären. Abwerbung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in unserem Gewerkkennen nur die älteren Kolleginnen und Kollegen, als es zu Beginn der neunziger Jahre schon einmal eine ähnliche Situation gab.

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April 2012: Der Schornsteinfeger auf der Zielgeraden

Sascha Schweizer

Als vor über 100 Jahren der ZDS ins Leben gerufen wurde, stand dahinter der Urgedanke, durch Solidarität nicht nur der Gemeinschaft, sondern auch dem Einzelnen zu helfen. Die Mitgliederbetreuung mag nur einen Teil der Solidarität ausmachen, jedoch hat der ZDS seine Säulen im Sinne dieser Mitgliederbetreuung für die Kolleginnen und Kollegen sukzessive ausgebaut. Dazu zählt auch die SIB Service GmbH, die aus dem Bayerischen Schornsteinfegerverlag GmbH hervorgegangen ist.

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März 2012: Gelebte Solidarität - Alle für einen

Frank Weber

Solidarität ist ein arg strapazierter Begriff in unserer Gesellschaft. Sie wird oft eingefordert und für sich in Anspruch genommen, bei naherer Betrachtung aber auch häufig missbraucht, um gewisse Ziele durchzusetzen, die dann, nachdem dies gelungen ist, aber nicht in gleicher Weise zurückgegeben wird.

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