April 2014: Internationale Handwerksmesse München – Können kennt keine Grenzen …

Stephan Lander

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

wenn das Handwerk dazu einlädt, sein Können unter Beweis zu stellen, dann fallen alle Grenzen ‒ so lauteten die Ansage und das Motto der diesjährigen Internationalen Handwerksmesse vom 12.03. bis 18.03.2014 in der bayerischen Landeshauptstadt München.

Der ZDS war zum dritten Mal am Gemeinschaftsstand des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie vertreten und konnte in den Bereichen „Beratung zur Optimierung von Feuerungsanlagen“, „Beratung im Bereich der energetischen Gebäudesanierung“, „Energie- und Fördermittelberatung“ und „Überwachung der Betriebs- und Brandsicherheit von Feuerungsanlagen“ den Verbraucherinnen und Verbrauchern beratend zur Seite stehen.

Schnittstelle zu sein zwischen den Verbraucherinnen und Verbrauchern, dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und dem Handwerk, im Bereich der Energiewende, ist eine Aufgabe der Internationalen Handwerksmesse. Ohne Handwerk wird es keinen Ausbau der regenerativen Energien in Verbindung mit den vorhandenen Brennstoffen geben. Das Handwerk und insbesondere das Schornsteinfegerhandwerk ist der Bundesregierung bei der Umsetzung dieser Ziele immer ein verlässlicher und zukunftsweisender Partner gewesen. Diese Nähe zur Umsetzung wird durch die Handwerksmesse und dem Beraterstand beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie sehr deutlich.

61 Prozent aller Bundesbürger halten laut Forsa-Institut das Handwerk für einen attraktiven Arbeitgeber. Es hat somit Zukunft, und Zukunft bedeutet für mich, Perspektive zu haben und aufzuzeigen. Das Handwerk hat sich auf der Handwerksmesse in vielen Nachfragen den zahlreichen Jugendlichen, Schulabgängern und Umschülern als interessanter Arbeitgeber mit Perspektiven präsentiert. Auch das Schornsteinfegerhandwerk ist ein attraktiver Arbeitgeber, der zudem das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger und der Politik genießt. An dieser Perspektive im Handwerk kann und darf mitgemacht werden. Mit einem Ausbildungsplatz ist man Teil dieser „Mitmach“-Bewegung.

Ein elementarer Teil dieser Perspektive im Schornsteinfegerhandwerk ist die soziale Absicherung durch einen Tarifvertrag, vereinbart zwischen den Vertretern von Arbeitgebern und Arbeitnehmern. Durch die gemeinsame Beantragung des allgemeinverbindlichen Mindestlohnes im Schornsteinfegerhandwerk beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales wurde diese um einen Baustein erweitert. Bis 2015 sind die Weichen für die Gesamtabsicherung durch den neuen Bundestarifvertrag im Schornsteinfegerhandwerk gestellt. Diese Verantwortung haben die Sozialpartner sich auferlegt. Dies gilt es aber nicht nur zu würdigen, sondern auch weiterzuführen. Deswegen ergänze ich den Satz Können kennt keine Grenzen ... um den Zusatz ... und gute Arbeit muss einen fairen Lohn bekommen.

Euer

Stephan Lander
Vorstand Technik/Bildung

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