05.04.2013: Bundesregierung sichert die Ausbildung im Schornsteinfegerhandwerk

Allgemeinverbindlicherklärung des Auszubildenden-Tarifvertrags wurde beschlossen

Sankt Augustin/Erfurt – Der Zentralverband Deutscher Schornsteinfeger e.V. - Gewerkschaftlicher Fachverband – (ZDS), sowie der Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks – Zentralinnungsverband (ZIV) – begrüßen die Bekanntmachung der Allgemeinverbindlicherklärung ihres Ausbildungstarifvertrages durch die Bundesregierung. Die Branche teilte mit, dass damit eine wichtige Lücke zur Fachkräftesicherung im Schornsteinfegerhandwerk geschlossen würde. Der Präsident des BdS ZIV Hans-Günther Beyerstedt erklärte hierzu: „Ein langer Weg, den die Sozialpartner im Schornsteinfegerhandwerk beschritten haben, führt nun zu einem guten Ergebnis für unser Handwerk. Fachkräftesicherung, und die Finanzierung der Berufsausbildung wurden damit für lange Zeit auf ein sicheres Fundament gestellt."

Der 1.Vorsitzende der Schornsteinfegergewerkschaft Frank Weber äußerte sich ebenfalls sehr positiv zu diesem Ergebnis. "Es ist uns damit gelungen einheitliche Vergütungsstandards für die Berufsausbildung sicherzustellen und die Lasten der Fachkräftesicherung gerecht zu verteilen. Wir als Gewerkschaft haben schon lange eine solche Regelung gefordert. Dass die Bundesregierung nun diese Entscheidung getroffen hat ist sehr begrüßenswert."

Die Verbände erklären, dass damit aber noch nicht alle wichtigen Ziele erreicht wären. Der ZIV und der ZDS haben sich auch auf einen Mindestlohn für alle Beschäftigten im Schornsteinfegerhandwerk verständigt, der als nächstes zur Allgemeinverbindlicherklärung anstehe. Hier werden die Verbände einen entsprechenden Antrag gemeinsam auf den Weg bringen.

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