06.11.2014: Tarifausschuss befürwortet erneut die Allgemeinverbindlicherklärung einer Ausbildungskasse im Schornsteinfegerhandwerk

Berlin/ St. Augustin/ Erfurt – Der Tarifausschuss der Spitzenorganisation der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) und des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) hat am 06. November 2014 in Berlin erneut die Allgemeinverbindlicherklärung des „Tarifvertrages über die Förderung der beruflichen Ausbildung im Schornsteinfegerhandwerk“ vom 1. Juli 2014 einstimmig befürwortet.

Es ist nun davon auszugehen, dass das Bundesministerium für Arbeit und Soziales diese Allgemeinverbindlicherklärung in den nächsten Tagen im Bundesgesetzblatt veröffentlichen wird.

tl_files/zds-schornsteinfeger.de/img/news/AVE-Berlin.jpg

Die Allgemeinverbindlicherklärung fördert nachhaltig die Berufsausbildung und wirkt aktiv dem bestehenden Fachkräftemangel entgegen.

Das Schornsteinfegerhandwerk bedankt sich bei der BDA und dem DGB für ihre Unterstützung.

Durch die Änderungen des Tarifvertrages erhalten Auszubildende im Schornsteinfegerhandwerk zukünftig 120,00€ mehr Ausbildungsvergütung im Jahr. Zusätzlich erhalten Betriebe, die dem Fachkräftemangel mit einer Ausbildung entgegenwirken, jährlich 150,00€ mehr Förderung von der Ausbildungskasse. Vize-Präsident Oswald Wilhelm vom Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks (ZIV) und der Referatsleiter Tarif der Schornsteinfegergewerkschaft (ZDS), Michael Plümer, sind sich einig: „Mit der 2012 ins Leben gerufenen Sozialkasse haben wir einen wichtigen Schritt in der beruflichen Ausbildung begonnen und heute erneut die Bestätigung, für eine gute und sinnvolle Arbeit bekommen!“. Dafür sprechen auch die Zahlen der Ausbildungskasse. Seit der Einführung der Sozialkasse ist die Anzahl der Ausbildungsverhältnisse erheblich angestiegen. Durch die Verlängerung der Allgemeinverbindlichkeit für weitere zwei Jahre und die Änderungen im Tarifvertrag wird sichergestellt, das diese Erfolge auch weiterhin erzielt werden können. Der Bundesvorsitzende des ZDS Frank Weber erklärte hierzu: „Die Fachkräftesicherung in unserem Handwerk ist eine große Herausforderung. Mit dieser Allgemeinverbindlichkeit sind wir diesem Ziel ein gutes Stück näher gekommen.“

Zurück