17.01.2014: Ein Jahr Ausbildungskostenausgleichskasse GmbH

Über 2.000 Ausbildungsverhältnisse gefördert

Sankt Augustin Im ersten Jahr ihres Bestehens konnte die Ausbildungskostenausgleichskasse im Schornsteinfegerhandwerk (AKS) GmbH bereits über 2.000 Ausbildungsverhältnisse fördern. Diesen Erfolg verdankt die noch junge, in Sankt Augustin ansässige Institution den vielen Schornsteinfegerbetrieben, die als Solidargemeinschaft Fördermittel bereitstellen, um die Ausbildung im Schornsteinfegerhandwerk zu fördern.

So sind inzwischen über 7.400 Mitgliedsbetriebe ihrer Verpflichtung zur Meldung der Betriebsstammdaten gefolgt und haben sich in der Datenbank der Ausbildungskostenausgleichskasse registrieren lassen. Mit der Abgabe ihrer Daten haben sie sich zeitgleich dazu bereit erklärt, einen finanziellen Beitrag zur Ausbildungskostenausgleichskasse zu leisten und dadurch die Ausbildung im Schornsteinfegerhandwerk zu fördern.

In den Genuss der Förderung kommen die Betriebe, die jungen Menschen eine Ausbildung im Schornsteinfegerhandwerk ermöglichen und einen entsprechenden Ausbildungsplatz anbieten. „Mit insgesamt über 2.000 Auszubildenden im Jahr 2013 kann das Schornsteinfegerhandwerk bereits auf eine stolze Zahl blicken“, zeigen sich die Geschäftsführer der AKS Oswald Wilhelm und Daniel Fürst zufrieden über das Erreichte. Ausbildungsbetriebe, die die Förderung bei der AKS mittels Formblatt beantragen, erhalten im ersten Ausbildungsjahr eine Förderung in Höhe von 6.400 Euro, im zweiten von 5.100 Euro und im dritten Ausbildungsjahr von 3.400 Euro. Die Jahresbeträge werden in vier Raten aufgeteilt, die zum 15. Juli eines Jahres für das erste Quartal, zum 15. Oktober für das zweite, zum 15. Januar für das dritte und zum 15. April eines Jahres für das vierte Quartal ausgezahlt werden.

Inzwischen hat die AKS GmbH Fahrt aufgenommen und die Hürden der Aufbauphase überwunden. Nahezu 8.000 Betriebsstammdaten mussten in einer eigens für die Arbeit der AKS eingerichteten Datenbank erfasst, die ersten Rechnungs- und auch Mahnungsläufe erfolgreich absolviert und auch die ersten Auszahlungsbescheide geschrieben werden. „Dabei stieß man immer wieder auf kleine Hürden, doch die wurden erfolgreich genommen“, zeigen sich die Geschäftsführer der AKS GmbH überzeugt von der Arbeit des Sankt Augustiner Teams. Doch es gab auch Gegenwind: „Sicher gab und gibt es auch Betriebe, die nicht zahlen wollen.“ Gegen die ersten Betriebe, die ihre Beiträge nicht zahlen, wurde zwischenzeitlich Klage beim Arbeitsgericht in Siegburg eingereicht. Die Gerichtsverfahren, die bisher verhandelt wurden, waren für die AKS erfolgreich. Die beklagten Betriebe haben die offenen Forderungen anerkannt. In den nächsten Wochen wird die AKS weitere Gerichtsverfahren gegen säumige Zahler anstreben müssen. „Hier geht es nicht darum, Machtkämpfe auszufechten. Hier geht es allein darum, als starke Gemeinschaft die Zukunft unseres Handwerks mitzugestalten und eine gerechte Kostenaufteilung für alle Betriebe des Handwerks zu erhalten“, betonen Daniel Fürst und Oswald Wilhelm.

Um das Geschäftsjahr 2013 korrekt abschließen zu können, wird nun noch die Angabe der tatsächlich ausgezahlten Bruttolohnsummen im Berichtsjahr benötigt. „Wir bitten alle Betriebe, uns die im Jahr 2013 tatsächlich gezahlten Bruttolohnsummen zu nennen.“

Auch für das kommende Geschäftsjahr hat sich die AKS GmbH vorgenommen, mit allen Kräften daran zu arbeiten, die Ausbildung im Schornsteinfegerhandwerk zu fördern, die Geschäftsleitung ist zuversichtlich: „Der bisherige Erfolg zeigt uns, dass der Weg, den wir mit der AKS eingeschlagen haben, der richtige ist. Auf diesem Weg werden wir das Schornsteinfegerhandwerk weiter in eine erfolgreiche Zukunft führen“.

(Quelle: AKS)

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