24.10.2013: Tarifaktion in Rostock - Schornsteinfeger fordern gleiche Löhne in Ost und West

Rostock – „Einer für alle, alle für Einen“, so lautet ein Leitspruch des heiligen Sankt Florian der nicht nur für die Feuerwehrleute sondern auch für die Schornsteinfeger der Schutzpatron ist.

Auch 23 Jahre nach der Wende gibt es in dem Schornsteinfegerhandwerk immer noch riesige Unterschiede zwischen den Löhnen im Westen der Republik und denen im Osten.

Mit einer Zusammenkunft auf dem Platz vor dem Rostocker Rathaus am morgigen Freitag um 15 Uhr wollen die Schornsteinfegergesellen ihre Arbeitgeber und die Öffentlichkeit darauf aufmerksam machen, dass in den laufenden Tarifverhandlungen nur durch eine Anpassung der Löhne eine zukunftsweisende Perspektive für die Kolleginnen und Kollegen in Mecklenburg-Vorpommern hergestellt werden kann. 

Der bundesweite Fachkräftemangel, der auch unser Handwerk erreicht hat, sorgt für eine stetige Abwanderung aus Mecklenburg Vorpommern in Bundesländer mit deutlich höheren Löhnen. Dieser Trend kann nur durch eine Angleichung der Löhne gestoppt werden. 

Bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger bekommen für ihre durchgeführten Arbeiten bereits bundeseinheitliche Gebühren. Hier ist die Angleichung gelungen und nun ist es an der Zeit, dieses auch für die ArbeitnehmerInnen umzusetzen, damit auch die zukünftigen Generationen von Schornsteinfegern gerne in Ihrem Beruf in Mecklenburg-Vorpommern arbeiten und dafür auch gerecht und fair entlohnt werden.

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