27.02.2015: Neuer Bundesvorsitzender an der Spitze der Schornsteinfegergewerkschaft gewählt.

Daniel Fürst folgt auf Frank Weber

Erfurt 27.02.2015 – Schornsteinfeger bringen Glück sagt das Sprichwort. Ab heute werden sie dies zumindest auf der gewerkschaftlichen Seite unter neuer Führung tun. In Erfurt tagte der erweiterte Bundesvorstand der dort ansässigen Schornsteinfegergewerkschaft namens Zentralverband Deutscher Schornsteinfeger e.V. – Gewerkschaftlicher Fachverband-. Das Gremium welches aus den Gewerkschaftsvorsitzenden der 16 Bundesländer besteht, wählte Daniel Fürst zum neuen Bundesvorsitzenden. Der dreißigjährige Baden- Württemberger Fürst leitete die Abteilung Finanzen/Verwaltung in der bundesweit 7000 Mitglieder zählenden Organisation.

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Fürst tritt damit die Nachfolge des ehemaligen Landtagsabgeordneten Frank Weber an, der nach mehr als 20 jähriger Amtszeit im Bundesvorstand nun in die Leitung eines Thüringer Wirtschaftsunternehmens mit dem Schwerpunkt Recycling und Industriedienstleistungen übernimmt. Der Verband steht in den Vorbereitungen für die Tarifrunde, welche ab Mitte des laufenden Jahres stattfinden wird. Schwerpunkt wird hierbei eine deutliche Erhöhung der Löhne für die Beschäftigten in der Branche sein. Der frisch gewählte Vorsitzende sagte hierzu: „Die Betriebe in unserem Handwerk sind nach einigen Jahren der Unsicherheit gut aufgestellt. Die Umsatz- und Gewinnzahlen der Schornsteinfegerbetriebe sind höher als je zuvor. Die größte Sorge hierbei ist der Mangel an Fachkräften. Schon deshalb braucht die Branche höhere Löhne.“  Die schwarzen Männer und Frauen, müssen sich diesmal selbst etwas Glück bringen, damit ihr Vorhaben gelingen kann.

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