Leitartikel

Juni 2017: Ich brauche keinen ZDS – oder doch?!

Daniel Fürst

Immer wieder stellen sich junge Kolleginnen und Kollegen unmittelbar nach ihrer bestandenen Gesellenprüfung im Schornsteinfegerhandwerk die Frage, ob sie der Gewerkschaft ZDS beitreten sollen oder nicht. Die Frage ist durchaus berechtigt. Ich finde es sogar gut, wenn die Frage einer ZDS-Mitgliedschaft überhaupt gestellt wird. Denn nur so beschäftigen sich unsere Junggesellinnen und Junggesellen mit unserem Verband. Sie wägen Vor- und eventuelle Nachteile ab und beschäftigen sich damit, wofür der ZDS steht.

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Mai 2017: Geburtstag

Julian Schwark

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir haben Grund, zu feiern. Am 22. Mai 2017 ist der ZDS 110 Jahre alt geworden. Das ist Grund genug, zurückzuschauen und sich gleichzeitig über die Zukunft Gedanken zu machen.

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April 2017: Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

Tim Ratajczak

der 1. Mai 2017 nähert sich und somit die 127. Auflage des Tages der Arbeit. Jahr für Jahr solidarisieren sich Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und treten für die Rechte der Beschäftigten ein, indem sie sich an den Demonstrationszügen mit den anschließenden Kundgebungen in den einzelnen Städten beteiligen. Die Veranstaltungen, welche durch den DGB organisiert sind, zählten in den letzten Jahren immer etwas über 400.000 Teilnehmer.

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März 2017: Verbunden durch unser Handwerk

David Villmann

Als Traditionsgewerkschaft im deutschen Handwerk können wir auf eine über 100-jährige Vergangenheit zurückblicken, in der wir für das Schornsteinfegerhandwerk vieles erreichen konnten. Mit der Gründung der internationalen Schornsteinfegergewerkschaft (ICU) erweiterte sich der Blickwinkel auf den internationalen Raum. Nachdem wir sehr viel von den skandinavischen Ländern lernen konnten, insbesondere im Bereich des Arbeitsschutzes und der Ausbildung, sind wir jetzt an der Reihe, unsere Erfahrungen weiterzugeben und damit zu helfen.

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Februar 2017: Auch unsere Zukunft

Mathias Kazek

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Generationsforscher unterteilen in verschiedene Generationen, getreu dem Motto: „Sag mir, wann du geboren wurdest, und ich sage dir, wie du tickst.“ Menschen, die nach 1995 geboren wurden, werden in die Generation Z eingestuft. Auf das Internet sowie Computer, Tablets oder Smartphones ist im Alltag spürbar nicht mehr zu verzichten.

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Januar 2017: Ausblick 2017

Daniel Fürst

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

das Jahr 2016 war gezeichnet von vielen Ereignissen. So wurde beispielsweise in der zweiten Jahreshälfte das Wort „postfaktisch“ neu in unseren Sprachgebrauch aufgenommen. Doch was bedeutet postfaktisch? Es bedeutet, dass die Menschen den Fakten keinen Glauben mehr schenken möchten. Egal, welche Nachricht über die Medien übermittelt wird, es gibt immer ein Argument dagegen, der Leser wird verunsichert und findet Zweifel an der übermittelten Nachricht. Dies hat zur Folge, dass den gegebenen Tatsachen nicht mehr vertraut wird und wir uns statt auf Fakten lieber auf unser Gefühl verlassen. „Das postfaktische Zeitalter lässt sich nun einfach dadurch charakterisieren, dass in ihm das Szenario der Wahrheit gegenüber den beiden anderen Szenarien immer mehr an Gewicht verliert“ (Eduard Kaeser, NZZOnline, 22. August 2016).
Lange habe ich mir überlegt, ob wir Schornsteinfeger uns ebenfalls in einem postfaktischen Zeitalter befinden.

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Dezember 2016: Jahresrückblick 2016

Daniel Fürst

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

das Jahr neigt sich dem Ende zu und wir alle freuen uns auf eine ruhige, besinnliche Zeit mit unseren Familien und Freunden. Die Zeit um Weihnachten ist für viele die beste Zeit, um in aller Ruhe über das Vergangene nachzudenken und Pläne für die Zukunft zu schmieden. Doch was hat uns innerhalb des ZDS in den vergangenen zwölf Monaten bewegt?

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November 2016: Gesellen – Woher nehmen, wenn nicht stehlen?

Henry Vinke

Seit einiger Zeit haben wir im Handwerk immer wieder Probleme, die durch den Fachkräftemangel – egal ob Gesellen- oder Meistergesellenmangel – hervorgerufen werden. Arbeitsaufgaben, die von den Betrieben nicht abgeleistet werden können, und nicht vergebene Verwaltungsbezirke und die dadurch entstehenden Bezirksauflösungen mangels Bewerbungen können dem Handwerk nicht nur in der Gegenwart, sondern auch in der Zukunft langfristig schaden.

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Oktober 2016: Eine Menge Chancen und viele Möglichkeiten

David Villmann

An einem dieser Familiensonntage spielte ich mal wieder das „Spiel des Lebens“ der Firma Hasbro. Direkt am Start musste ich mich für einen Lebensweg entscheiden, der den Spielverlauf maßgeblich beeinflussen würde. Will ich studieren oder direkt einen Beruf wählen? Der akademische Weg hätte, wie im echtem Leben auch, einen größeren Aufwand und viele zu überwindende Hürden bedeutet. Als ich kurz überlegte, wurde mir klar, dass ich erst später Geld verdienen würde und dazu noch einen Kredit aufnehmen müsste, um das Studium und die Ausfallzeiten zu finanzieren.

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September 2016: Was bringt es wirklich, Gewerkschaftsmitglied zu sein?

Michael Plümer

„Heute gelten Gewerkschaften als uncool. Sie passen nicht in die moderne Jobwelt, in der sich ein fürsorglicher Chef liebevoll um die Probleme seiner Angestellten zu kümmern scheint. Doch die Liebe endet, wenn jeder Einzelne für sich allein um mehr Gehalt verhandeln muss.“ Ein schönes Zitat aus dem Kommentar von Zacharias Zacharakis auf ZEIT ONLINE.

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