Leitartikel

Februar 2017: Auch unsere Zukunft

Mathias Kazek

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Generationsforscher unterteilen in verschiedene Generationen, getreu dem Motto: „Sag mir, wann du geboren wurdest, und ich sage dir, wie du tickst.“ Menschen, die nach 1995 geboren wurden, werden in die Generation Z eingestuft. Auf das Internet sowie Computer, Tablets oder Smartphones ist im Alltag spürbar nicht mehr zu verzichten.

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Januar 2017: Ausblick 2017

Daniel Fürst

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

das Jahr 2016 war gezeichnet von vielen Ereignissen. So wurde beispielsweise in der zweiten Jahreshälfte das Wort „postfaktisch“ neu in unseren Sprachgebrauch aufgenommen. Doch was bedeutet postfaktisch? Es bedeutet, dass die Menschen den Fakten keinen Glauben mehr schenken möchten. Egal, welche Nachricht über die Medien übermittelt wird, es gibt immer ein Argument dagegen, der Leser wird verunsichert und findet Zweifel an der übermittelten Nachricht. Dies hat zur Folge, dass den gegebenen Tatsachen nicht mehr vertraut wird und wir uns statt auf Fakten lieber auf unser Gefühl verlassen. „Das postfaktische Zeitalter lässt sich nun einfach dadurch charakterisieren, dass in ihm das Szenario der Wahrheit gegenüber den beiden anderen Szenarien immer mehr an Gewicht verliert“ (Eduard Kaeser, NZZOnline, 22. August 2016).
Lange habe ich mir überlegt, ob wir Schornsteinfeger uns ebenfalls in einem postfaktischen Zeitalter befinden.

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Dezember 2016: Jahresrückblick 2016

Daniel Fürst

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

das Jahr neigt sich dem Ende zu und wir alle freuen uns auf eine ruhige, besinnliche Zeit mit unseren Familien und Freunden. Die Zeit um Weihnachten ist für viele die beste Zeit, um in aller Ruhe über das Vergangene nachzudenken und Pläne für die Zukunft zu schmieden. Doch was hat uns innerhalb des ZDS in den vergangenen zwölf Monaten bewegt?

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November 2016: Gesellen – Woher nehmen, wenn nicht stehlen?

Henry Vinke

Seit einiger Zeit haben wir im Handwerk immer wieder Probleme, die durch den Fachkräftemangel – egal ob Gesellen- oder Meistergesellenmangel – hervorgerufen werden. Arbeitsaufgaben, die von den Betrieben nicht abgeleistet werden können, und nicht vergebene Verwaltungsbezirke und die dadurch entstehenden Bezirksauflösungen mangels Bewerbungen können dem Handwerk nicht nur in der Gegenwart, sondern auch in der Zukunft langfristig schaden.

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Oktober 2016: Eine Menge Chancen und viele Möglichkeiten

David Villmann

An einem dieser Familiensonntage spielte ich mal wieder das „Spiel des Lebens“ der Firma Hasbro. Direkt am Start musste ich mich für einen Lebensweg entscheiden, der den Spielverlauf maßgeblich beeinflussen würde. Will ich studieren oder direkt einen Beruf wählen? Der akademische Weg hätte, wie im echtem Leben auch, einen größeren Aufwand und viele zu überwindende Hürden bedeutet. Als ich kurz überlegte, wurde mir klar, dass ich erst später Geld verdienen würde und dazu noch einen Kredit aufnehmen müsste, um das Studium und die Ausfallzeiten zu finanzieren.

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September 2016: Was bringt es wirklich, Gewerkschaftsmitglied zu sein?

Michael Plümer

„Heute gelten Gewerkschaften als uncool. Sie passen nicht in die moderne Jobwelt, in der sich ein fürsorglicher Chef liebevoll um die Probleme seiner Angestellten zu kümmern scheint. Doch die Liebe endet, wenn jeder Einzelne für sich allein um mehr Gehalt verhandeln muss.“ Ein schönes Zitat aus dem Kommentar von Zacharias Zacharakis auf ZEIT ONLINE.

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Juli 2016: Arbeits- und Gesundheitsschutz

Julian Schwark

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

kennt ihr den Unterschied zwischen einer Gage und einem Gehalt? Eine Gage bekommen Künstler wie beispielsweise Zirkusartisten für ihre Leistungen, welche vor allem bei den Zuschauern dafür sorgen sollen, dass diese die sportlichen und mitunter gefährlich anmutenden Übungen bewundern.

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Juni 2016: Gemeinsam spitze in Vergangenheit und Zukunft

Mathias Kazek

Unter dem Motto „Gemeinsam SPITZE“ trafen sich im Rahmen des 38. Zentralverbandstages die Delegierten aller ZDS-Untergliederungen auf der Zugspitze in Bayern. Das Motto traf allerdings nicht nur die Location auf den Punkt, sondern symbolisiert die gemeinsame Arbeit der ZDS-Funktionsträger und die Unterstützung durch unsere Mitglieder.

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Mai 2016: Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Daniel Fürst

der Wegfall des Monopols durch die Novellierung des Schornsteinfegerhandwerksgesetzes im Jahr 2008 war ein einschneidendes Ereignis für das Schornsteinfegerhandwerk. Noch nie zuvor gab es weitreichendere Veränderungen in unserem Beruf. Und bei den meisten war die Zeit der Veränderung geprägt von Angst. Angst vor der Zukunft und Angst, die eigene Existenz zu verlieren. Heute, acht Jahre später, wissen wir, dass wir zu Unrecht Angst hatten vor den anstehenden Veränderungen.

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April 2016: Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Tim Ratajczak

Bildung geht uns alle etwas an. Deshalb haben sich in der letzten Tarifverhandlung beide Verbände dazu entschlossen, die Regelungen der Schulungstage im BTV genauer zu definieren. Bis zum 30.06. dieses Jahres sollen sich die Landesverbände der Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite im Schornsteinfegerhandwerk zusammensetzen, um die im Bundestarifvertrag genannten Begriffe „Mitwirkung“, „Absprache“ oder „in Abstimmung“ im Bereich der Schulungstage mit Inhalten zu füllen. Hier hat der ZDS mittlerweile mehrere Landesinnungsverbände angeschrieben und Terminvorschläge unterbreitet. Alle Beteiligten sind daran interessiert, hier mitzuwirken. Die Gespräche laufen also so langsam bereits an.

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